Herzlich Willkommen beim Netzwerk Zukunftswirtschaft
Das Netzwerk für Betriebe in Stadt und Landkreis Fürth, um Anstösse und Austausch bei Zukunftsfragen zu geben.
Wofür?
Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Leitprinzip für Unternehmen geworden. Betriebe übernehmen gesellschaftliche Verantwortung für ihr wirtschaftliches Handeln. Dies umfasst soziale, ethische, ökologische und ökonomische Aspekte.
- Wir möchten diese Aktivitäten sichtbar machen und weiter fördern.
- Wir bringen Betriebe aus Stadt und Landkreis Fürth zusammen und unterstützen den themenbezogenen Austausch untereinander.
- Wir helfen nachhaltige Lösungen zu ermitteln, zu besprechen, zu aktivieren – um den Ansatz einer nachhaltigen Wirtschaft in der Praxis zu fördern.
![Keyvisual_NachhaltigkeitBetrieb_Bild_23_web.png – Externe Datei – M-HUEBNER – 21.02.2024 – [1]](https://www.netzwerk-zukunftswirtschaft.de/wp-content/uploads/sites/42/2026/02/Keyvisual_NachhaltigkeitBetrieb_Bild_23_web.png-Externe-Datei-M-HUEBNER-21.02.2024-1.png)
Mitmachen
Wie wird unternehmerische Nachhaltigkeit in Stadt und Landkreis Fürth gelebt? Wie kann ich mein Unternehmen nachhaltiger gestalten? Mit welchen Herausforderungen sind andere Firmen konfrontiert? Wo kann mein Betrieb lernen, anknüpfen oder gutes Beispiel sein?
Unternehmen aller Branchen und Größen aus der Stadt und dem Landkreis Fürth sind herzlich eingeladen im Netzwerk mitzuwirken und Antworten zu bekommen.
Nutzen Sie die Plattform für neue Kontakte, die Präsentation Ihrer Erfolge und erfahren Sie von Fördermöglichkeiten und guten Beispielen!
Über das „Netzwerk Zukunftswirtschaft“
Zukunftswirtschaft ist eine gemeinsame Initiative von Stadt Fürth, Landkreis Fürth, IHK-Gremium Fürth und der Handwerkskammer für Mittelfranken. Es besteht seit 2023 und bringt Unternehmen aus der Region zusammen, um über wichtige Zukunftsfragen zu sprechen und Einblicke in innovative und nachhaltige Unternehmen zu gewinnen.




Rückblick erster Praxiseinblick 2026

Nachhaltige Verpackungen im Fokus: Praxiseinblick im Netzwerk Zukunftswirtschaft
Volles Lager, volle Themenliste und ein Netzwerk, das genau dort ansetzt, wo es für Unternehmen konkret wird: Beim jüngsten Praxiseinblick im Netzwerk Zukunftswirtschaft erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens Winkler & Schorn in Roßtal.
Einblicke in die Unternehmenspraxis
Mitten im Lager – authentisch, praxisnah und hervorragend organisiert – wurden die Gäste von Dr. Christian Lutzky und seinem Team empfangen. Bereits bei der Betriebsführung wurde deutlich: Verpackung ist weit mehr als „Hülle“. Unterschiedlichste Materialien, Anforderungen im Lebensmittelkontakt sowie die Frage, was eine Verpackung tatsächlich nachhaltig macht, standen im Mittelpunkt.
Als etablierter Spezialist für Lebensmittelverpackungen bot das Unternehmen direkte Einblicke in Strukturen, Prozesse und aktuelle Herausforderungen. Dabei wurde greifbar, wie eng fachliche Anforderungen, Kundenbedürfnisse und regulatorische Entwicklungen miteinander verzahnt sind.
Regulierung sorgt für Unsicherheit
Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die zunehmende Dynamik regulatorischer Vorgaben. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, sich in einem komplexen und sich stetig wandelnden Rechtsrahmen zu orientieren.
Häufig sind Vorgaben noch nicht ausreichend konkretisiert oder lassen sich nur schwer in die betriebliche Praxis übertragen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen und binden zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen. Für Unternehmen erschwert dies verlässliche Investitions- und Umsetzungsentscheidungen.
Im anschließenden Fachvortrag verdeutlichte Dr. Lutzky diese Entwicklungen anhand konkreter Beispiele aus der Unternehmenspraxis und zeigte auf, wie stark regulatorische Anforderungen bereits heute den Arbeitsalltag prägen – mit weiter steigender Tendenz.
Ergänzt wurde die Veranstaltung durch fachliche Einordnung von Katharina Boehlke. Sie gab einen Überblick über die kommende europäische Verpackungsverordnung (PPWR), die ab dem 12. August 2026 gilt. Parallel dazu wird auf nationaler Ebene an einem neuen Verpackungsdurchführungsgesetz gearbeitet, das das bisherige Verpackungsgesetz ablösen soll.
Klar ist: Die neuen Regelungen werden nahezu alle Unternehmen betreffen, die mit Verpackungen arbeiten; gleichzeitig bestehen derzeit noch Unsicherheiten hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung vieler Detailregelungen.
Austausch und Vernetzung als Schlüssel
Im anschließenden Austausch wurde deutlich: Das Thema nachhaltige Verpackungen bewegt viele Unternehmen und sorgt zugleich für Verunsicherung. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Informationen zu erhalten, Entwicklungen einzuordnen und sich mit anderen Unternehmen sowie Fachexpertinnen und -experten zu vernetzen.
Genau hier setzt das Netzwerk Zukunftswirtschaft an. Mit Formaten wie dem Praxiseinblick werden Räume für Austausch geschaffen, Wissen gebündelt und Unternehmen dabei unterstützt, komplexe Themen praxisnah zu erschließen.
Fazit: Der Bedarf an Orientierung und Vernetzung ist groß und wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Das Netzwerk Zukunftswirtschaft wird diesen Prozess weiterhin begleiten.







